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Geistliche Chormusik des 16. und 17. Jahrhunderts mit Instrumenten wird kommendes Wochenende in Fließ erarbeitet und beim Abschlusskonzert zu hören sein.
Wer immer schon einmal wissen wollte, wie ein Zink klingt, wie eine Naturtrompete aussieht bzw. gespielt wird, wie sich der Klang der Barockposaune in den Chorgesang einfügt, der sollte sich das Schlusskonzert kommenden Sonntag nicht entgehen lassen.
Am letzten Wochenende im September wird Fließ für ein paar Stunden zum Schauplatz und Zentrum für „Alte Musik“. Cantare et Sonare – ein Verein zur Förderung des vokal-instrumentalen Musizierens – wird das jährlich stattfindende Herbst-Seminar im Tiroler Oberland veranstalten. Ca. 150 Seminarteilnehmer aus Nord-, Ost- und Südtirol, Bayern, Salzburg und dem Engadin werden gemeinsam singend und spielend in die Musik der Renaissance und des Barock eintauchen.
Zur Verfügung stehen international anerkannte Referenten:
Norbert Brandauer – Dirigent, Chorleiter und Pädagoge aus Salzburg hat die Gesamtleitung dieses Seminars übernommen und wird mit den SängerInnen und Sängern das Repertoire erarbeiten. Ihm zur Seite stehen zahlreiche Dozenten, die Streicher und Bläser für das gemeinsame Musizieren vorbereiten und ihr Wissen an diesem Wochenende weitergeben: Marleen Leicher, Zink – Ursula Sandbichler, Violine/Streicher - Andreas Lackner, Naturtrompete - Norbert Salvenmoser, Barockposaune – Norbert Brandstätter, Continuo.
Ein großes Anliegen im instrumentalen Bereich liegt in der möglichst werksgetreuen Umsetzung, d. h. historisches Instrumentarium, wie Zinken, Barockposaunen oder auch Naturtrompeten werden eingesetzt und gefördert. Cantare et Sonare ist stark vereinfacht ausgedrückt, die Musizierpraxis des 16. und frühen 17. Jahrhunderts. Damals wurden Sänger und Instrumentalisten von den Komponisten noch mehr als Einheit angesehen und in der Ausführung gleichwertig behandelt. Diese Form der Musikausübung findet immer mehr Anhänger und auch bei Jugendlichen wieder Anklang! Ziel und Inhalt dieser Veranstaltung ist es, diese Musizierpraxis wieder zugänglich und verständlich zu machen.
Von Freitag abend bis Sonntag nachmittag werden die Seminarteilnehmer ein Repertoire kaum aufgeführter Werke einstudieren.
Höhepunkt, Abschluss und hörbar wird das Ergebnis des Seminars in Form einer musikalischen Weihestunde, mit dem Abschlußkonzert: Sonntag, den 25. September 2011 um 16:00 Uhr in der Barbarakirche in Fließ. Eintritt frei!
Auf Euer Kommen freuen sich die ReferentInnen, SängerInnen und MusikantInnen des Seminars!
